WLAN Richtfunk Projekt

Ein weiteres kostenspieliges Projekt ist das Ausrichten einer WLAN-Netzwerkverbindung mit einer Länge von 1,3km.

Mit zwei SAT-Schüsseln (Richtfunkantenne) und mehreren WLAN-Aufbereitungsmitteln versuchen wir diese Verbindung aufzubauen.

Dieses Projekt wird zusammen mit meinem Cousin ´Thomas Berends´ - ebenfalls ehemaliger Informatikstudent - ausgetestet.

Zu Anfang wurde es mit einer Teststrecke probiert. Die Antenne und Geräte wurden wegen andauernde schlechter Wetterlage unter einem Schirm installiert und somit erstmal grob auf ein freies Land ausgerichtet.
Die Antenne wurde in verschiedensten Positionen ausgerichtet und das Signal war nach 900m immer noch empfangbar. Somit hat das Projekt mit der Dachantenne begonnen.  

Das Wchtigste war, dass zwischen der Verbindung kaum Störeinflüsse sind:

  • Dächer von Gebäuden (hauptsächlich bei neuen Gebäuden)
  • Bäume bzw. Wälder 
  • eine gleiche Ebene (in Ostfriesland nicht das große Problem)
  • wenig Funkstörungen im gesendeten Kanal

In unserem Fall sendet das Signal knapp an zwei Hausdächern entlang, über den Bauernhof vor dem Gemeindehaus und durch das Gemeindehausdach der Kirchengemeinde Middels.
(Siehe Bild 1)

Somit hatten wir fast optimale Bedingungen zum Ausrichten der Antenne. Dank der guten Wetterlage im späten August bis September, ist dieses Projekt dann auch schnell voran gekommen.

Materialien wurden bestellt und wurden sofort beim Eintreffen weiter verarbeitet. Dachziegeln wurden für den Mast gebohrt und die optimale Funkstrecke wurde nebenbei geplant.


Leitungen und Kabel wurden im Dachboden von Thomas Berends nebenbei gelegt und angeschlossen. Die Ausrichtung der Antenne und die kompletten Dacharbeiten blieben an mir hängen.

Der Antennenmast wurde - bestehend aus einem 60mm Stahlrohr (3m lang) - am Dachmast befestigt.

Da sich zwei Antennen nun ,,angucken´´ müssen, ist die millimetergenaue Ausrichtung nicht umgänglich. Die Ausrichtung der zwei Antennen war das Zeitaufwändigste am ganzen Projekt. Der Zeitaufwand hat auch einen anderen Grund gehabt: Ein LNB der zwei vorhandenen LNBs war defekt und das Signal kam nur zerstreut an. Da ein dritter LNB zur Verfügung war, konnten wir das Projekt schnell fortsetzen.

Thomas hat währenddessen der Ausrichtung die Signalqualität und Signalstärke kontrolliert und mir diese Werte mitgeteilt.
Die Geräte wurden dann dementsprechend für dieses Netzwerk vor unbefugten Zugriff gesichert.

Damit das empfangene Signal auch im Haus verteilt wird, wurde ein weiterer Access-Point zur Verbreitung verwendet.

Zusätzlich wurde dieses Signal noch zum 300m entfernten Fischteich gerichtet, die mit einer Videoüberwachung ausgestattet ist.

 

Zu allerletzt wurde das Loch der Antenne mit Silikon und einer Dachmanschette verschlossen, somit der Austritt so gut wie wasserdicht und kaum sichtbar ist.

Dieses Projekt wurde mitte August 2011 erfolgreich durchgeführt und funktioniert noch bis heute.
(Stand: März 2014)































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